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Ab wann ist eine Wärmepumpe günstiger als eine Gasheizung 2026

Ab wann ist eine Wärmepumpe günstiger als eine Gasheizung 2026 - dezentralo

Ob sich eine Wärmepumpe gegenüber Gas für Sie lohnt, entscheiden vor allem drei Dinge: wie viel Gas Ihr Haus verbraucht, was Gas in den nächsten Jahren kostet und wann Sie den Zuschuss beantragen. Im Rechner direkt unter dieser Einleitung setzen Sie Ihre eigenen Zahlen ein und sehen, ab welchem Jahr die Wärmepumpe vorne liegt.

Ein Beispiel: Verbraucht Ihr Haus 20.000 kWh Gas im Jahr, zahlen Sie zum heutigen Durchschnittspreis rund 2.390 €. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe braucht für dieselbe Wärme rund 1.550 € Strom. Das sind rund 830 € weniger im Jahr. Bei 10.000 kWh sind es rund 350 €, bei 30.000 kWh rund 1.320 €.

Steigt der Gaspreis, wächst der Abstand. Beantragen Sie später, sinkt Ihr Zuschuss: im Beispielfall von 12.880 € bis Ende Januar 2027 auf 7.500 € ab August 2028.

Ab wann rechnet sich die Wärmepumpe für Ihr Haus?

Der Rechner zählt Anschaffung und Heizkosten beider Heizungen über 20 Jahre zusammen. Lassen Sie den Preis der Gasheizung leer, vergleicht er mit Ihrer bestehenden Gasheizung, ohne Reparaturen.

Quellen: BDEW Gaspreisanalyse 08/2026, Verivox 22.10.2026, Verbraucherzentrale NRW 02/2026, Fraunhofer ISE 11/2025, Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz 07/2026, Richtlinie BEG EM vom 17.08.2026. Gerechnet wie beim ADAC mit 1 kWh Gas = 1 kWh Wärme, ohne Wartung beider Heizungen. Ohne Gewähr, die KfW prüft jeden Antrag einzeln.

Ohne Rechner hilft eine Faustregel: Mehrpreis der Wärmepumpe nach Zuschuss geteilt durch die Ersparnis im Jahr. Bei rund 830 € Ersparnis sind 8.300 € Mehrpreis nach rund zehn Jahren zurück.

Wovon hängt ab, wie viel Sie mit der Wärmepumpe sparen?

Wie viel Sie mit einer Wärmepumpe gegenüber Gas sparen, hängt am stärksten von Ihrem Gasverbrauch ab. Je mehr Gas Ihr Haus heute braucht, desto größer ist der Abstand im Jahr. Die Kurve zeigt das für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe bei drei Gaspreisen:

Ersparnis der Wärmepumpe pro Jahr nach Gasverbrauch (€)
0 € 1.000 € 2.000 € 3.000 € 10.000 20.000 30.000 Gasverbrauch pro Jahr (kWh) BDEW-Musterhaus 1.565 € 1.939 € 2.639 € Bei 20.000 kWh: 1.448 € 1.048 € 834 € Gas 11,93 ct (BDEW) Gas 13 ct (Neukunden) Annahme: Gas 15 ct
Quelle: Gaspreis BDEW 08/2026 und Verivox 22.10.2026; Wärmepumpe: 3,4 kWh Wärme aus 1 kWh Strom (Fraunhofer ISE), Tarif 24 ct/kWh + 140 € (Verbraucherzentrale NRW). 15 ct ist eine Annahme, keine Prognose. Eigene Rechnung dezentralo.

Beim heutigen Durchschnittspreis von 11,93 ct/kWh sparen Sie bei 10.000 kWh rund 350 € im Jahr, bei 20.000 kWh rund 830 €. Kostet Gas 15 ct/kWh, steigt die Ersparnis bei 20.000 kWh auf rund 1.450 €.

Die Rechnung setzt wie der ADAC 1 kWh Gas mit 1 kWh Wärme gleich. Verluste des Gaskessels sind nicht eingerechnet, weil uns dafür keine belegte Zahl vorliegt. Mit Kesselverlusten fiele die Ersparnis der Wärmepumpe höher aus.

Fünf weitere Punkte verschieben das Ergebnis:

  • Gaspreis: Steigt er, rechnet sich die Wärmepumpe schneller. Der CO₂-Preis liegt 2026 und 2027 bei 55 bis 65 € pro Tonne, ab 2028 bildet er sich frei im EU-Emissionshandel.
  • Stromtarif: Mit eigenem Zähler kostet der Strom bei 20.000 kWh Wärme rund 1.552 € im Jahr, ohne eigenen Zähler rund 1.908 €.
  • Wie gut die Wärmepumpe arbeitet: Im Feldtest machten Luft-Wasser-Anlagen aus 1 kWh Strom zwischen 2,6 und 4,9 kWh Wärme. Bei 2,6 statt 3,4 kostet der Strom rund 1.986 € statt 1.552 €.
  • Antragsdatum: Der Zuschuss sinkt ab Februar 2027 in Stufen, siehe den Abschnitt zum Antragsdatum.
  • Ihre Alternative: Ob Sie eine neue Gasheizung kaufen oder die alte weiter betreiben, ändert die Rechnung. Den Preis der Gasheizung setzen Sie im Rechner oben aus Ihrem Angebot ein.

Wie unterscheiden sich die Anschaffungskosten?

Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kostet mit Einbau im Median 34.898 €. Das zeigen 160 Angebote aus Rheinland-Pfalz, die die Verbraucherzentrale zwischen September 2025 und April 2026 ausgewertet hat. Für neue, reine Gasheizungen gibt es laut co2online fast keine Förderung mehr.

Die Wärmepumpe bekommt dagegen den Zuschuss. Die Tabelle zeigt, wie viel von 34.898 € bei welchem Fördersatz bleibt:

Zuschuss Betrag Eigenanteil
30 % 8.400 € 26.498 €
56 % 15.680 € 19.218 €
70 % 19.600 € 15.298 €
80 % 22.400 € 12.498 €
Eigenanteil Wärmepumpe nach Fördersatz (€, bei 34.898 € Kosten)
WP, 30 % Zuschuss 26.498 € WP, 46 % Zuschuss 22.018 € WP, 56 % Zuschuss 19.218 € WP, 70 % Zuschuss 15.298 € WP, 80 % Zuschuss 12.498 € 0 10.000 20.000 30.000
Quelle: Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz (Median 34.898 €), KfW-Merkblatt 458 (Fördersätze). Eigene Rechnung dezentralo.

Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass Angebotspreise nicht zwangsläufig die finalen Gesamtkosten abbilden. Die vollständige Aufschlüsselung der Posten finden Sie im Ratgeber Wärmepumpe Kosten.

Die Zuschussspannen gelten für ein Einfamilienhaus mit Antrag bis 31.01.2027. Förderfähig sind dann Kosten bis 28.000 €. Den Zuschuss beantragen Sie bei der KfW im Programm 458. Im Neubau gibt es keine BEG-Förderung für Einzelmaßnahmen. Der Klimageschwindigkeitsbonus sinkt ab dem 01.02.2027.

Wie viel Zuschuss verlieren Sie, wenn Sie später beantragen?

Je später Sie den Antrag stellen, desto weniger Zuschuss bekommen Sie. Ab dem 01.02.2027 sinkt der Klimageschwindigkeitsbonus alle sechs Monate um 4 Prozentpunkte, bis er ab dem 01.08.2028 entfällt. Im selben Takt sinken die förderfähigen Kosten von 28.000 € in Schritten von 750 € auf 25.000 €.

Zuschuss nach Antragsdatum (€): selbst bewohnt, Gasheizung ab 20 Jahre, Einkommen über 50.000 €
bis 31.01.2027 12.880 € (46 %) ab 01.02.2027 11.445 € (42 %) ab 01.08.2027 10.070 € (38 %) ab 01.02.2028 8.755 € (34 %) ab 01.08.2028 7.500 € (30 %) 0 5.000 10.000
Quelle: Richtlinie BEG EM vom 17.08.2026. Annahme: Kosten ab 28.000 €, Wärmepumpe mit EU-Ursprung. Eigene Rechnung dezentralo.

Wer bis zum 31.01.2027 beantragt, bekommt in diesem Fall 12.880 €. Ab dem 01.08.2028 sind es 7.500 €, also 5.380 € weniger.

Dazu kommt eine Änderung ohne festen Tag: Laut Richtlinie sinkt im ersten Quartal 2027 die Grundförderung von 30 auf 15 %. Hat die Wärmepumpe ihren Ursprung in der EU, kommen 15 % hinzu, und der Zuschuss bleibt gleich. Ohne EU-Ursprung fehlen 15 Prozentpunkte. Läuft Ihre Heizung seit dem 01.01.2008, gibt es ab dann keinen Zuschuss mehr für den Tausch. Alle Sätze erklärt der Ratgeber BEG-Förderung Wärmepumpe.

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Was kostet der Betrieb im direkten Vergleich?

Im Betrieb ist die Wärmepumpe günstiger als die Gasheizung. Der Heizspiegel von co2online vom 22.09.2026 beziffert die Heizkosten eines Einfamilienhauses mit 130 m² für 2026 auf 1.930 € mit Gas und 1.300 € mit Wärmepumpe.

Heizkosten Einfamilienhaus 130 m²: Gas gegen Wärmepumpe (€ pro Jahr)
2.040 € 1.260 € 1.930 € 1.300 € 2025 2026 (Prognose) Gasheizung Wärmepumpe
Quelle: co2online, Heizspiegel 2026, Pressemitteilung vom 22.09.2026.

Der Abstand beträgt 2026 rund 630 € im Jahr, 2025 waren es 780 €. Der Heizspiegel nennt nur Wohnfläche und Gebäudetyp, keine Preise je Kilowattstunde und keinen Verbrauch.

Gas kostet Haushalte im Einfamilienhaus 2026 bisher im Schnitt 11,93 ct/kWh (BDEW, August 2026). Neukunden zahlten am 22.10.2026 rund 13 ct/kWh (Verivox). Der BDEW-Wert bildet Neukundentarife ab, keine Bestandsverträge.

Für den Strom der Wärmepumpe verlangen 23 befragte Anbieter im Schnitt 24 ct/kWh plus 140 € Grundpreis, wenn die Anlage einen eigenen Zähler hat. Das ergab ein Marktcheck der Verbraucherzentrale NRW vom Februar 2026. Ohne eigenen Zähler sind es im Schnitt 31,5 ct/kWh plus 200 € Grundpreis, abzüglich 145 € Entlastung.

Die Tabelle zeigt, was die Wärmepumpe bei diesem Tarif kostet. Gerechnet ist Wärmebedarf geteilt durch Jahresarbeitszahl (JAZ), mal 24 ct/kWh, plus 140 €. Die JAZ sagt, wie viel Wärme aus 1 kWh Strom wird. Die Werte stammen aus Messungen des Fraunhofer ISE im Bestand:

Wärmebedarf Luft-Wasser
(JAZ 3,4)
Sole-Wasser
(JAZ 4,3)
12.000 kWh 3.529 kWh,
987 €
2.791 kWh,
810 €
20.000 kWh 5.882 kWh,
1.552 €
4.651 kWh,
1.256 €

Der Heizspiegel kommt mit 630 € auf weniger als die Kurve oben beim Haus mit 20.000 kWh, dort sind es rund 830 €. Er nennt keine Preise und keinen Verbrauch, deshalb lässt sich der Unterschied nicht genau erklären. Beide Rechnungen zeigen in dieselbe Richtung.

Zur Einordnung: Die Wartung einer Wärmepumpe kostet laut Verbraucherzentrale 150 bis 300 € im Jahr. Wie viel Strom Ihr Haus braucht, zeigt der Ratgeber Wärmepumpe Stromverbrauch berechnen.

Lohnt sich die Wärmepumpe im Altbau mit Gasheizung?

Das Alter Ihres Hauses allein entscheidet nicht darüber, wie gut eine Wärmepumpe darin arbeitet. Das Fraunhofer ISE hat 77 Wärmepumpen in bestehenden Ein- bis Dreifamilienhäusern über vier Jahre gemessen und keinen Zusammenhang zwischen Baujahr und Effizienz gefunden.

Im Schnitt machten Luft-Wasser-Wärmepumpen dort aus 1 kWh Strom 3,4 kWh Wärme, Erdwärmepumpen 4,3 kWh. Fachleute nennen diesen Wert Jahresarbeitszahl (JAZ). Die Bandbreite ist groß: Luft-Wasser-Anlagen reichten von 2,6 bis 4,9, Erdwärmepumpen von 3,6 bis 5,4. Die Messung lief unter vergleichsweise milden Witterungsbedingungen.

Finanztip hat im August 2025 ein kaum saniertes Haus mit 120 m² und einer JAZ von 3 über 20 Jahre durchgerechnet. Die Gasheizung kam auf rund 72.000 €, die Wärmepumpe auf rund 56.700 €. Die Rechnung nimmt 70 % Förderung an und ist damit überholt.

Für den Zuschuss muss die Wärmepumpe rechnerisch aus 1 kWh Strom mindestens 3 kWh Wärme machen (JAZ 3,0, berechnet nach VDI 4650 Blatt 1). Außerdem verlangt der Zuschuss einen hydraulischen Abgleich. Ob Ihr Haus diese Werte erreicht, klärt der Fachbetrieb vor dem Antrag. Die Voraussetzungen beschreibt der Ratgeber Wärmepumpe im Altbau.

Wie wirken CO₂-Preis und Gebäudemodernisierungsgesetz auf Gas?

Der CO₂-Preis auf Erdgas liegt 2026 in einem Korridor von 55 bis 65 € pro Tonne. Der Bundestag hat am 15.10.2026 beschlossen, ihn 2027 auf dem Niveau von 2026 zu halten. Das meldet der Bundestag.

Ab 2028 ersetzt der EU-Emissionshandel für Gebäude (ETS2) das nationale System, mit freier Preisbildung. Eine Prognose für den Preis ab 2028 nennen wir nicht, weil keine geprüfte Quelle sie belegt.

Das Gebäudemodernisierungsgesetz gilt seit dem 29.07.2026. Es streicht die Pflicht zu 65 % erneuerbarer Wärme, und neue Gas- und Ölheizungen bleiben einbaubar. Für sie gilt die Biotreppe:

Pflichtanteil Bio-Brennstoff in neuen Gas- und Ölheizungen (Anteil in %)
10 % 2029 15 % 2030 30 % 2035 60 % 2040
Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE), Haufe, Stand Juli 2026.

Die Biotreppe gilt für neue Gas- und Ölheizungen, nicht für bestehende. Das Portal des Gesetzes nennt außerdem: Die Betriebskosten neuer Gas- und Ölheizungen teilen sich Mieter und Vermieter.

co2online erwartet, dass sich die Heizkosten von Gas- und Ölheizungen bis 2045 mehr als verdoppeln können. Als Gründe nennt co2online CO₂-Kosten, höhere Netzentgelte und die Biotreppe. Wärmepumpen würden langsamer teurer.

Wovon hängt die Amortisation gegenüber einer neuen Gasheizung ab?

Die Amortisation hängt von Ihrem Eigenanteil nach Zuschuss, dem Preis Ihrer Alternative und der Ersparnis im Jahr ab. Eine pauschale Jahreszahl nennen wir nicht, weil der Preis einer neuen Gasheizung in keiner geprüften Quelle sauber belegt ist. Der Rechner am Anfang des Artikels zeigt die Zeit für Ihre eigenen Zahlen.

Als rechnerische Nutzungsdauer einer Wärmepumpe setzt die VDI 2067 rund 20 Jahre an. Im Neubau gibt es keinen Zuschuss, und der Verbrauch weicht ab.

Zur Orientierung rechnen zwei Studien über 20 Jahre. Finanztip kam im August 2025 in drei von vier Beispielhäusern auf über 15.000 € Ersparnis mit der Wärmepumpe, im Gegenbeispiel mit 30 % Förderung war sie knapp 1.000 € teurer. Die Förderannahmen sind überholt.

Das Fraunhofer ISE kommt in einer Kurzstudie vom Juni 2026 im günstigsten Fall auf rund 60 % höhere Kosten für den Gaskessel, bis zu 49.000 € über 20 Jahre. Auftraggeber war der Energieversorger MVV, gerechnet wurde mit der Biotreppe.

Was unterscheidet Wärmepumpe und Gasheizung abseits der Kosten?

Wärmepumpe und Gasheizung unterscheiden sich nicht nur im Preis. Die Tabelle fasst die belegten Unterschiede zusammen:

Kriterium Gasheizung Wärmepumpe
Zuschuss 2026 fast keiner 30 bis 80 %
Preisrisiko CO₂-Preis, Gasmarkt Strompreis, Tarif
Mindestwerte für den Zuschuss keine Förderung 3 kWh Wärme aus 1 kWh Strom, hydraulischer Abgleich
CO₂ im Feldtest Vergleichswert im Schnitt 64 % weniger

Der Wert zum CO₂ stammt aus dem Feldtest des Fraunhofer ISE für das Jahr 2024. Dort lag der CO₂-Ausstoß der Wärmepumpen im Schnitt um 64 % niedriger als bei Gasheizungen.

Wann lohnt sich der Wechsel von Gas zur Wärmepumpe?

Der Wechsel lohnt sich rechnerisch umso eher, je höher Ihr Zuschuss ausfällt. Er rechnet sich eher, wenn diese Punkte zutreffen:

  • Sie wohnen selbst im Haus und Ihr zu versteuerndes Einkommen liegt bis 50.000 €, mit Kind bis 60.000 € (Einkommensbonus)
  • Ihre Gasheizung läuft beim Antrag seit mindestens 20 Jahren (Klimageschwindigkeitsbonus 16 %)
  • Sie stellen den Antrag bis zum 31.01.2027, danach sinken der Bonus und die förderfähigen Kosten
  • Ihr Vertrag enthält eine Förderklausel und wird erst mit der KfW-Zusage wirksam

Klären Sie zuerst, wenn eine dieser Fragen offen ist:

  • Läuft Ihre Heizung seit dem 01.01.2008, entfällt laut Richtlinie ab dem ersten Quartal 2027 der Zuschuss für den Tausch
  • Der Fachbetrieb rechnet Ihnen die JAZ nach VDI 4650 vor, mindestens 3,0 für den Zuschuss
  • Der Vertrag mit der Förderklausel liegt vor dem Antrag, ein Vertrag ohne Bedingung zählt als Vorhabenbeginn

Holen Sie mindestens drei Angebote ein und legen Sie sie nebeneinander. Wie Sie einen passenden Betrieb finden, steht im Ratgeber Wärmepumpe-Anbieter finden.

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Häufig gestellte Fragen

Im Betrieb ja: Sie zahlen rund 630 € weniger Heizkosten im Jahr, 1.300 € gegen 1.930 € laut Heizspiegel 2026 für ein Einfamilienhaus mit 130 m². In der Anschaffung ist die Wärmepumpe teurer, der Zuschuss übernimmt 8.400 bis 22.400 €.

Das hängt von Ihrem Gasverbrauch, dem Gaspreis, Ihrem Zuschuss und dem Preis Ihrer Alternative ab. Faustregel: Mehrpreis nach Zuschuss geteilt durch die Ersparnis im Jahr. Bei 20.000 kWh Gas und 11,93 ct/kWh sparen Sie rund 830 € im Jahr, 8.300 € Mehrpreis sind dann nach rund zehn Jahren zurück. Ihren eigenen Fall rechnet der Rechner im Artikel.

Laut co2online gibt es für neue, reine Gasheizungen fast keine Förderung mehr. Für die Wärmepumpe beträgt der Zuschuss 30 bis 80 %.

Nein. Die Biotreppe gilt für neue Gas- und Ölheizungen: 10 % ab 2029, 15 % ab 2030, 30 % ab 2035, 60 % ab 2040.

Der CO₂-Preis liegt 2026 und 2027 bei 55 bis 65 € pro Tonne. Ab 2028 gilt der EU-Emissionshandel mit freier Preisbildung. co2online erwartet bis 2045 mehr als doppelte Heizkosten für Gas.

Laut co2online gibt es keine generelle Austauschpflicht für bestehende Gasheizungen (Seite vom 04.03.2025). Das Gebäudemodernisierungsgesetz hat die Pflicht zu 65 % erneuerbarer Wärme gestrichen.

Redakteur dezentralo Martin Pierags

Redakteur: Martin Pierags

Gründer dezentralo

Über Martin Pierags

Martin Pierags ist Gründer von dezentralo und überzeugt: Die Energiewende braucht dezentrale Handwerksbetriebe, keine Plattform-Monopole. Mit dezentralo schafft er ein Verzeichnis, das Installateure unabhängig macht und dort sichtbar, wo Kunden heute entscheiden – in KI-Antworten, bei Google und in ihrer Region.

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