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Lastmanagement mit HEMS: Stromkosten senken durch Steuerung

Lastmanagement mit HEMS: Stromkosten senken durch Steuerung - dezentralo

Ihre Stromrechnung ist höher als erwartet, obwohl Sie nicht mehr Energie verbraucht haben? Das Problem liegt oft in Lastspitzen: Wenn Wärmepumpe, Wallbox und Durchlauferhitzer gleichzeitig laufen, entstehen Verbrauchsspitzen, die Ihre Netzentgelte in die Höhe treiben. Ein Home Energy Management System verhindert genau das. Es koordiniert alle Verbraucher so, dass teure Gleichzeitigkeiten vermieden werden, ohne dass Sie auf Komfort verzichten müssen. Haushalte können durch gezieltes Peak Shaving und Load Shifting ihre Stromkosten um 15 bis 30 Prozent senken.

In diesem Artikel erfahren Sie, wie Lastmanagement funktioniert, welche Strategien ein HEMS einsetzt und wie Sie konkret Ihre Stromkosten durch gezielte Verbrauchssteuerung reduzieren.

Was ist Lastmanagement und warum ist es nötig?

Lastmanagement bezeichnet die gezielte Steuerung des Stromverbrauchs, um Spitzenlasten zu vermeiden und den Energiebezug zu optimieren. Anders als beim passiven Monitoring, bei dem Sie nur sehen, wie viel Strom fließt, greift Lastmanagement aktiv in die Steuerung ein. Das HEMS entscheidet in Echtzeit, welches Gerät wann läuft und mit welcher Leistung es arbeitet.

Das Problem der Lastspitzen: In einem durchschnittlichen Haushalt laufen nicht alle Geräte gleichmäßig über den Tag verteilt. Morgens zwischen 6 und 8 Uhr und abends zwischen 18 und 21 Uhr entstehen Verbrauchsspitzen, wenn mehrere energieintensive Geräte gleichzeitig aktiv sind. Eine Wärmepumpe zieht 3-5 kW, eine Wallbox 11 kW, ein Durchlauferhitzer 18-27 kW. Kommen alle drei zusammen, entsteht eine Lastspitze von über 35 kW – selbst wenn diese nur 15 Minuten dauert, beeinflusst sie die Netzentgeltberechnung für ein ganzes Jahr.

Die Netzentgelte machen etwa 25-30 Prozent Ihrer Stromrechnung aus. Bei Haushalten mit registrierender Leistungsmessung werden diese Entgelte teilweise nach der höchsten gemessenen Viertelstundenlast berechnet. Das bedeutet: Eine einzige Lastspitze im Januar kann Ihre monatlichen Grundgebühren für die nächsten zwölf Monate erhöhen. Für Privathaushalte wird dies mit den ab 2025 eingeführten zeitvariablen Netzentgelten nach §14a EnWG zunehmend relevant.

Ein durchdachtes Lastmanagement löst dieses Problem durch drei Ansätze: Es verhindert, dass mehrere Großverbraucher gleichzeitig laufen, verschiebt Lasten in günstigere Zeiten und nutzt selbst erzeugten Solarstrom oder Batteriespeicher, um Netzbezugsspitzen zu vermeiden. Das System arbeitet dabei vollständig von selbst und berücksichtigt Ihre Prioritäten: Ein Elektrofahrzeug, das bis morgen früh geladen sein muss, erhält Vorrang vor der Wärmepumpe, die den Pufferspeicher auch nachts füllen kann.

Die Bedeutung von Lastmanagement wächst mit der Elektrifizierung. Während ein traditioneller Haushalt vielleicht 3-4 kW Spitzenlast hatte, können moderne Haushalte mit Wärmepumpe, Wallbox und Batteriespeicher kurzfristig 30-40 kW Leistung anfordern. Ohne gezielte Steuerung würde dies nicht nur die eigenen Kosten explodieren lassen, sondern auch das lokale Verteilnetz überlasten. Die beiden Hauptstrategien des Lastmanagements – Peak Shaving und Load Shifting – ergänzen sich dabei optimal und werden von modernen HEMS von selbst eingesetzt.

Peak Shaving: Lastspitzen vermeiden und Netzentgelte senken

Peak Shaving, auf Deutsch Lastspitzenkappung, reduziert den maximalen Leistungsbezug aus dem Stromnetz. Das System überwacht kontinuierlich die aktuelle Gesamtlast und verhindert, dass eine definierte Grenze überschritten wird. Sobald sich eine Lastspitze ankündigt, reagiert das HEMS innerhalb von Millisekunden durch Drosselung einzelner Verbraucher oder durch Zuschaltung lokaler Energiequellen wie Batteriespeicher oder PV-Anlage.

Die technische Umsetzung basiert auf 15-Minuten-Intervallen, da Verteilnetzbetreiber die Netzentgelte auf Basis der durchschnittlichen Leistung pro Viertelstunde berechnen. Ein modernes HEMS erstellt täglich Prognosen für PV-Erzeugung und Verbrauch und überwacht in Echtzeit die Residuallast – also den Stromverbrauch minus Eigenerzeugung. Innerhalb jedes 15-Minuten-Fensters passt das System den Strombedarf der angeschlossenen Geräte dynamisch an.

Der Peak-Shaving-Algorithmus arbeitet mehrschichtig. Zunächst prognostiziert er auf Basis historischer Daten und aktueller Wetterdaten, wie sich der Verbrauch entwickeln wird. Zeichnet sich eine Lastspitze ab, aktiviert das System stufenweise verschiedene Maßnahmen: Zuerst wird die Wallbox gedrosselt oder pausiert, da das Laden eines Elektrofahrzeugs über mehrere Stunden flexibel ist. Dann wird die Wärmepumpe in einen Effizienzmodus versetzt oder kurzzeitig pausiert, wobei die thermische Trägheit des Gebäudes für Pufferung sorgt. Als dritte Stufe wird der Batteriespeicher entladen, um den Netzbezug zu reduzieren. Erst wenn alle diese Optionen ausgeschöpft sind und die Lastgrenze dennoch überschritten würde, schaltet das System nicht-essenzielle Verbraucher ab.

Besonders wirkungsvoll ist die Kombination von Peak Shaving mit Batteriespeichern. Ein 10-kWh-Speicher kann für 30-45 Minuten eine Leistung von 5-8 kW abgeben und so die kritische Lastspitze abfangen. Dabei wird der Speicher gezielt gesteuert: Tagsüber lädt er mit PV-Überschuss, abends steht die Kapazität für Peak Shaving zur Verfügung, nachts lädt er bei günstigen Strompreisen nach.

Die Solar-Peak-Shaving-Strategie nutzt mittags erzeugte PV-Energie, die im Batteriespeicher zwischengespeichert wird, um abendliche Lastspitzen zu vermeiden. Ein Haushalt mit 8 kWp PV-Anlage erzeugt an einem sonnigen Apriltag zwischen 12 und 14 Uhr etwa 14-16 kWh Strom. Der Eigenverbrauch liegt zu dieser Zeit bei vielleicht 2 kWh. Die überschüssigen 12-14 kWh fließen in den Batteriespeicher. Abends zwischen 18 und 20 Uhr, wenn Wallbox und Wärmepumpe laufen würden, stellt der Speicher 10-12 kWh bereit und verhindert so den teuren Netzbezug in der Hochlastzeit.

Die Einsparungen durch Peak Shaving sind erheblich. Für Haushalte mit registrierender Leistungsmessung kann die Reduzierung der Jahreshöchstlast um 10 kW Einsparungen von 200-400 Euro pro Jahr bei den Netzentgelten bedeuten. Bei den ab 2025 eingeführten zeitvariablen Netzentgelten profitieren alle Haushalte: Die Entgelte können in Spitzenlastzeiten das Drei- bis Fünffache der Niedriglastzeiten betragen. Wer seine Lastspitzen in diese teuren Zeitfenster vermeidet, spart 15-25 Prozent der gesamten Netzentgelte.

Die folgende Übersicht zeigt, welche Peak-Shaving-Maßnahmen ein HEMS typischerweise einsetzt und wie schnell sie wirken:

Maßnahme Reaktionszeit Typische Leistungsreduktion Komforteinbuße
Wallbox drosseln < 1 Sekunde 5-11 kW Keine (längere Ladezeit)
Wärmepumpe pausieren < 5 Sekunden 3-7 kW Minimal (thermische Trägheit)
Batteriespeicher entladen < 0,5 Sekunden 3-10 kW Keine
Durchlauferhitzer blockieren < 1 Sekunde 18-27 kW Temporär (warmes Wasser verzögert)

Die Priorisierung dieser Maßnahmen erfolgt von selbst basierend auf Nutzereinstellungen und Verbrauchsprognosen.

Load Shifting: Lasten in günstige Zeiten verschieben

Load Shifting bezeichnet die zeitliche Verlagerung von Stromverbrauch von teuren Hochtarif-Zeiten in günstige Niedrigtarif-Zeiträume. Anders als Peak Shaving, das primär Lastspitzen vermeidet, fokussiert Load Shifting auf die Kostenoptimierung durch zeitliche Verschiebung. Beide Strategien ergänzen sich: Peak Shaving verhindert Spitzen, Load Shifting minimiert die Energiekosten.

Die Grundidee ist simpel: Energieintensive Prozesse werden auf Zeiten verschoben, in denen Strom günstiger ist oder reichlich Solarstrom zur Verfügung steht. Eine Waschmaschine muss nicht um 18 Uhr laufen, wenn der Strompreis bei 45 Cent pro kWh liegt – sie kann genauso gut um 2 Uhr nachts starten, wenn der Tarif nur 18 Cent beträgt. Das Elektrofahrzeug muss nicht sofort nach dem Einstecken um 17 Uhr laden, es reicht, wenn es bis 7 Uhr morgens voll ist – die Hauptladezeit kann also in die Nacht fallen.

Ein HEMS setzt Load Shifting auf drei Ebenen um. Bei der PV-Optimierung werden flexible Lasten in die Mittagszeit verschoben, wenn die PV-Anlage ihren Spitzenertrag liefert. Geschirrspüler, Waschmaschine und Trockner starten von selbst zwischen 11 und 15 Uhr. Die Wärmepumpe heizt in dieser Zeit den Pufferspeicher über die Solltemperatur hinaus auf (thermisches Überladen), sodass sie abends weniger laufen muss. Der Batteriespeicher lädt vollständig mit Solarstrom.

Bei der Tarifoptimierung für dynamische Stromtarife analysiert das HEMS stündlich oder viertelstündlich die aktuellen Börsenstrompreise. Bei Tibber, aWATTar oder Rabot Energy schwanken die Preise zwischen -10 und +60 Cent pro kWh. Das HEMS verschiebt Lasten von selbst in die günstigsten Stunden. An einem typischen Wintertag könnten die niedrigsten Preise zwischen 2 und 5 Uhr morgens liegen – genau dann lädt das Elektrofahrzeug und der Batteriespeicher wird vom Netz nachgeladen. An einem sonnigen Frühlingstag mit viel Windkraft fallen die Preise mittags unter null – das HEMS aktiviert dann alle verfügbaren Verbraucher und lädt sogar den Speicher aus dem Netz.

Die Netzentgelt-Optimierung wird ab 2025 mit zeitvariablen Entgelten nach §14a EnWG zum dritten Load-Shifting-Treiber. Netzbetreiber dürfen ihre Entgelte nach Tageszeit und Netzzustand staffeln. Typische Hochlast-Zeitfenster liegen zwischen 18 und 21 Uhr werktags, Niedriglast-Zeiten zwischen 22 und 6 Uhr sowie sonntags. Das HEMS verschiebt flexible Lasten von selbst aus den teuren in die günstigen Zeitfenster. Ein Haushalt, der sein 60-kWh-Elektrofahrzeug konsequent nachts statt abends lädt, spart bei 15.000 km Jahresfahrleistung (3.000 kWh) etwa 180-300 Euro jährlich allein durch niedrigere Netzentgelte.

Die Herausforderung beim Load Shifting liegt in der Prognose und Priorisierung. Das HEMS muss wissen, dass das Elektrofahrzeug morgen früh um 7 Uhr für eine längere Fahrt benötigt wird – dann hat das Laden Priorität und kann nicht beliebig verschoben werden. Es muss erkennen, dass die Wärmepumpe bei -5°C Außentemperatur nicht stundenlang pausieren darf, weil sonst die Raumtemperatur zu stark abfällt. Moderne Systeme nutzen Machine-Learning-Algorithmen, die aus Ihrem Verhalten lernen: Nach einigen Wochen weiß das System, dass Sie montags bis freitags um 7:30 Uhr losfahren und plant das Laden entsprechend rückwärts.

Die kombinierten Einsparungen durch Load Shifting sind substanziell. Nutzer dynamischer Tarife sparen durchschnittlich 20-30 Prozent auf die Energiekosten gegenüber Festpreistarifen. Mit zeitvariablen Netzentgelten kommen weitere 15-20 Prozent Ersparnis hinzu. Ein Haushalt mit 8.000 kWh Jahresverbrauch, der konsequent Load Shifting betreibt, kann seine jährlichen Stromkosten von etwa 2.800 Euro auf 1.900-2.100 Euro senken – eine Ersparnis von 700-900 Euro.

Die 15-Minuten-Optimierung: Wie HEMS die Netzentgelte minimiert

Die Berechnung von Netzentgelten basiert auf der durchschnittlichen Leistungsaufnahme in 15-Minuten-Intervallen. Das bedeutet: Nicht der kurzzeitige Spitzenwert zählt, sondern der Durchschnitt über eine Viertelstunde. Dieses System eröffnet gezielten Lastmanagementsystemen erhebliche Optimierungspotenziale, die manuelle Steuerung niemals erreichen könnte.

Ein HEMS mit 15-Minuten-Optimierung arbeitet proaktiv. Zu Beginn jedes Viertelstunden-Fensters erstellt das System eine Prognose, wie sich der Verbrauch entwickeln wird. Dabei werden alle geplanten Lasten berücksichtigt: Lädt die Wallbox? Läuft die Wärmepumpe? Gibt es PV-Erzeugung? Wie hoch ist die Grundlast des Haushalts? Aus diesen Informationen berechnet das System den voraussichtlichen Durchschnittsverbrauch für die kommenden 15 Minuten.

Zeichnet sich ab, dass die Lastgrenze überschritten wird, greift der Algorithmus ein – aber gezielt zeitverzögert. Angenommen, das System erkennt in Minute 3 eines neuen Intervalls, dass bei aktuellem Verlauf ein Durchschnitt von 18 kW erreicht würde, die Zielgrenze aber bei 12 kW liegt. Das System wird nicht sofort alle Verbraucher drosseln, sondern prüfen: Kann die Wallbox in Minute 8-15 pausieren? Kann die Wärmepumpe ab Minute 10 abgeschaltet werden? Durch geschickte zeitliche Verteilung innerhalb der 15 Minuten hält das System den Durchschnitt unter der Grenze, ohne die Geräte länger als nötig einzuschränken.

Die Echtzeit-Residuallast-Überwachung ist dabei entscheidend. Das HEMS misst sekundlich den aktuellen Netzbezug minus PV-Erzeugung. Wenn um 12:30 Uhr die PV-Anlage 8 kW liefert und der Haushaltsverbrauch bei 3 kW liegt, beträgt die Residuallast -5 kW (Überschusseinspeisung). In diesem Moment kann die Wallbox mit voller Leistung laden, ohne die Netzentgelte zu beeinflussen, da kein Netzbezug stattfindet. Um 18:30 Uhr ohne PV-Erzeugung und einer Grundlast von 2 kW würde die Wallbox mit 11 kW den Gesamtbezug auf 13 kW treiben – hier greift die Optimierung durch Drosselung.

Die Prognose-Algorithmen nutzen verschiedene Datenquellen. Wettervorhersagen liefern die erwartete PV-Erzeugung für die nächsten 24-48 Stunden. Historische Verbrauchsdaten zeigen typische Muster: Montag bis Freitag zwischen 6 und 7 Uhr hoher Verbrauch (Frühstück, Warmwasser), mittags niedrig, abends zwischen 18 und 21 Uhr Spitze. Kalenderinformationen berücksichtigen Wochenenden und Feiertage mit abweichenden Mustern. Fahrzeug-Integration liefert Informationen über geplante Abfahrtszeiten und erforderliche Ladekapazität.

Ein praktisches Beispiel: Ein Haushalt hat eine Wallbox (11 kW) und eine Wärmepumpe (4 kW) angeschlossen, die Grundlast beträgt 1,5 kW. Ohne Optimierung würde um 18:30 Uhr eine Spitzenlast von 16,5 kW auftreten. Mit 15-Minuten-Optimierung analysiert das HEMS: Das Elektrofahrzeug benötigt 20 kWh bis 7 Uhr morgens – das sind noch 12,5 Stunden, es müssen also nur 1,6 kWh pro Stunde geladen werden. Die Wallbox läuft deshalb mit gedrosselten 2 kW statt 11 kW. Die Wärmepumpe läuft normal mit 4 kW. Gesamtlast: 7,5 kW statt 16,5 kW – eine Reduktion um 55 Prozent. Die Netzentgelte sinken entsprechend, ohne dass Sie Komforteinbußen haben.

Welche Geräte lassen sich durch Lastmanagement steuern?

Nicht alle Haushaltsgeräte eignen sich gleichermaßen für Lastmanagement. Die Steuerbarkeit hängt von drei Faktoren ab: der Leistungsaufnahme, der zeitlichen Flexibilität und der verfügbaren Kommunikationsschnittstelle. Ein HEMS kategorisiert Verbraucher nach ihrer Priorität und ihrem Verschiebungspotenzial.

Hochflexible Großverbraucher stehen im Fokus des Lastmanagements. Wallboxen für Elektrofahrzeuge sind ideal steuerbar, da Ladevorgänge sich über mehrere Stunden erstrecken und der Zeitpunkt oft flexibel ist. Moderne Wallboxen kommunizieren über OCPP, Modbus oder EEBUS mit dem HEMS und lassen sich stufenlos von 1,4 kW bis 22 kW regeln. Das HEMS plant rückwärts vom gewünschten Ladezustand: Ist ein 50-kWh-Akku zu 20 Prozent geladen und soll bis 7 Uhr morgens voll sein, bleiben 40 kWh in 10 Stunden zu laden – das entspricht 4 kW Durchschnittsleistung, sodass ausreichend Spielraum für Lastverschiebung besteht.

Wärmepumpen bieten durch thermische Trägheit erhebliche Flexibilität. Ein gut isoliertes Gebäude kühlt in einer Stunde nur um 0,5-1°C ab, sodass die Wärmepumpe Pausen von 1-2 Stunden toleriert. Die Steuerung erfolgt über die SG-Ready-Schnittstelle mit vier Betriebsmodi: Modus 1 (Sperre), Modus 2 (Normalbetrieb), Modus 3 (Empfohlen/Verstärkt) und Modus 4 (Zwangsbetrieb). Moderne Systeme nutzen zusätzlich Modbus für präzisere Steuerung. Das HEMS kann die Vorlauftemperatur in PV-Überschusszeiten um 5-10°C erhöhen (thermisches Überladen), sodass der Pufferspeicher als Wärmespeicher fungiert und abends weniger Nachheizung erforderlich ist.

Batteriespeicher sind das flexibelste Element im Lastmanagement. Sie können innerhalb von Millisekunden geladen oder entladen werden und dienen als Puffer zwischen Erzeugung und Verbrauch. Das HEMS steuert Ladezeitpunkt, Ladeleistung und Entladestrategie basierend auf PV-Prognose, Strompreisen und Lastprognose. Ein 10-kWh-Speicher kann morgens mit günstigem Nachtstrom geladen werden, mittags zusätzlich PV-Überschuss aufnehmen und abends die Lastspitze abfangen.

Flexibel verschiebbare Haushaltsgeräte wie Waschmaschine, Trockner und Geschirrspüler lassen sich über smarte Steckdosen oder EEBUS-Integration steuern. Das HEMS startet diese Geräte von selbst in PV-Überschusszeiten oder bei günstigen Strompreisen. Die typische Verschiebung beträgt 2-6 Stunden. Viele moderne Geräte unterstützen bereits SmartGrid-ready-Funktionen und können verzögerte Starts akzeptieren.

Warmwasserspeicher und Durchlauferhitzer bieten besondere Möglichkeiten. Ein 300-Liter-Warmwasserspeicher kann mittags mit PV-Überschuss auf 65°C erhitzt werden und speichert so 20-25 kWh thermische Energie für den Abend. Das HEMS verhindert das Nachheizen in teuren Abendstunden. Elektronische Durchlauferhitzer können in kritischen Lastspitzen temporär gesperrt werden – ein Komforteingriff, der nur wenige Minuten dauert und selten aktiviert wird.

Nicht steuerbar sind typischerweise Beleuchtung, Kühl- und Gefrierschränke, Computer und Unterhaltungselektronik. Diese Grundlast von 0,5-2 kW läuft kontinuierlich und wird vom HEMS als feste Größe in der Planung berücksichtigt. Kühlgeräte bieten zwar prinzipiell Flexibilität durch ihre thermische Masse, die Einsparpotenziale sind aber marginal und rechtfertigen die Komplexität nicht.

Die Priorisierung erfolgt nach Nutzer-Vorgaben und Algorithmen. Typischerweise gilt: Grundlast vor Wärmepumpe (Heizkomfort) vor E-Auto mit dringender Abfahrtszeit vor Warmwasser vor E-Auto mit flexibler Abfahrtszeit vor Haushaltsgeräten vor Batterieladung. Das System lernt aus dem Verhalten: Wenn Sie regelmäßig montags um 7 Uhr losfahren, erhöht das HEMS von selbst die Priorität des Montag-Ladevorgangs.

Praktische Lastmanagement-Strategien für verschiedene Haushaltstypen

Die optimale Lastmanagement-Strategie hängt stark von der vorhandenen Infrastruktur und den Verbrauchsmustern ab. Die folgenden vier Haushaltstypen zeigen, wie unterschiedlich die Ansätze ausfallen können und welche Einsparungen jeweils realistisch sind.

Haushaltstyp 1: PV-Anlage ohne Speicher, Wärmepumpe, kein E-Auto (4-Personen-Haushalt, 6.000 kWh/Jahr)

Dieser Haushalt nutzt primär solare Eigenverbrauchsoptimierung. Das HEMS verschiebt flexible Lasten in die Mittagsstunden, wenn die 8-kWp-PV-Anlage 6-8 kW liefert. Die Wärmepumpe heizt zwischen 11 und 15 Uhr den 500-Liter-Pufferspeicher von 45°C auf 55°C, was 5,8 kWh thermische Energie entspricht. Waschmaschine und Geschirrspüler starten von selbst um 12:30 Uhr. Der Eigenverbrauch steigt von 30 Prozent auf 55 Prozent – bei einer PV-Erzeugung von 7.500 kWh bedeutet das 4.125 kWh selbst genutzten Strom statt 2.250 kWh. Bei 35 Cent Netzbezugspreis und 8 Cent Einspeisevergütung beträgt die Ersparnis etwa 505 Euro jährlich.

Die Abendstrategie fokussiert auf Peak Shaving. Zwischen 18 und 21 Uhr läuft die Wärmepumpe nur, wenn die Raumtemperatur unter 20°C fällt – der vormittags aufgeheizte Pufferspeicher deckt den Bedarf. Durchlauferhitzer-Nutzung wird erkannt und führt zur selbsttätigen Pause aller anderen Großverbraucher für die Dauer der Warmwasserentnahme (typisch 5-8 Minuten). Die Lastspitze sinkt von 25 kW auf 15 kW, was bei den ab 2025 geltenden zeitvariablen Netzentgelten zusätzlich 180-250 Euro jährlich spart.

Haushaltstyp 2: PV-Anlage mit Batteriespeicher, Wärmepumpe, E-Auto (2-Personen-Haushalt, 8.000 kWh/Jahr)

Dieser Haushalt nutzt die Vollintegration aller Komponenten. Die 10-kWp-PV-Anlage produziert jährlich 9.500 kWh, der 12-kWh-Batteriespeicher puffert Erzeugungsspitzen. Die morgendliche Strategie lädt den Speicher mit Nachtstrom unter 20 Cent auf 80 Prozent vor (dynamischer Tarif), sofern keine PV-Erzeugung erwartet wird. Bei Sonnentagen bleibt der Speicher leer für mittäglichen PV-Überschuss.

Die Mittagsstrategie maximiert den solaren Direktverbrauch. Zwischen 10 und 14 Uhr läuft die Wärmepumpe mit erhöhter Vorlauftemperatur, die Wallbox lädt mit PV-Überschuss (typisch 4-6 kW nach Abzug der Grundlast), der Speicher nimmt restlichen Überschuss auf. An sonnigen Tagen werden 25-30 kWh selbst verbraucht, nur 5-10 kWh eingespeist.

Die Abendstrategie kombiniert Peak Shaving mit dynamischer Tarifoptimierung. Der Speicher liefert 6-8 kWh für den Abendverbrauch und verhindert Netzbezug in der teuren 18-21-Uhr-Zeitschiene. Das E-Auto lädt zwischen 22 und 6 Uhr, wenn Strompreise unter 25 Cent fallen. Die Wärmepumpe pausiert zwischen 18 und 22 Uhr (Hochlast), läuft zwischen 22 und 6 Uhr mit günstigem Tarif nach. Die Autarkie erreicht 75 Prozent, nur 2.000 kWh werden aus dem Netz bezogen. Bei durchschnittlich 28 Cent Netzbezugspreis statt 35 Cent durch Tarifoptimierung beträgt die Gesamtersparnis etwa 1.400 Euro jährlich gegenüber einem Haushalt ohne Lastmanagement.

Haushaltstyp 3: Mietwohnung ohne PV, E-Auto (1-2-Personen-Haushalt, 3.500 kWh/Jahr)

Auch ohne eigene PV-Anlage ermöglicht dynamisches Lastmanagement erhebliche Einsparungen. Die Strategie fokussiert komplett auf dynamische Tarifoptimierung. Das HEMS analysiert täglich die Day-Ahead-Preise der Strombörse (veröffentlicht um 14 Uhr für den Folgetag) und plant das E-Auto-Laden für die günstigsten Stunden.

An Tagen mit viel Wind- und Solarstrom fallen die Preise nachts auf 8-15 Cent, das E-Auto lädt zwischen 2 und 6 Uhr. An Tagen mit wenig Erneuerbaren sind die günstigsten Stunden oft mittags (20-25 Cent), das Fahrzeug lädt dann bei der Arbeit (Wallbox am Arbeitsplatz) oder Samstag/Sonntag mittags zu Hause. Durchlauferhitzer für Warmwasser wird zeitlich auf günstige Stunden programmiert (Nacht, früher Morgen), was bei 2.500 kWh Warmwasserbedarf pro Jahr etwa 200 Euro spart.

Die Waschmaschine startet von selbst zwischen 23 und 5 Uhr (günstige Stunden), der programmierbare Timer am Gerät wird vom HEMS per Smart Plug gesteuert. Insgesamt sinkt der durchschnittlich bezahlte Strompreis von 35 Cent auf 23 Cent pro kWh, was bei 3.500 kWh Gesamtverbrauch eine Ersparnis von 420 Euro jährlich bedeutet – abzüglich 48 Euro für den dynamischen Tarif (4 Euro monatlich) bleiben 372 Euro Nettoersparnis.

Haushaltstyp 4: Einfamilienhaus mit PV, ohne Speicher, mit E-Auto und Wärmepumpe (4-Personen-Haushalt, 12.000 kWh/Jahr)

Dieser Haushalt kombiniert alle Lastmanagement-Strategien trotz fehlendem Batteriespeicher. Die 12-kWp-PV-Anlage liefert jährlich 11.500 kWh. Die Tagesstrategie nutzt jeden Sonnenstrahl für Direktverbrauch. Zwischen 10 und 16 Uhr läuft die Wärmepumpe im Überschussmodus, heizt den 800-Liter-Pufferspeicher auf 60°C und den 300-Liter-Warmwasserspeicher auf 65°C. Das E-Auto lädt, falls zu Hause, mit 8-10 kW. Alle Haushaltsgeräte starten von selbst. Der solare Direktverbrauch erreicht 45-50 Prozent (5.200-5.750 kWh).

Die Nacht- und Abendstrategie nutzt konsequent dynamische Tarife und zeitvariable Netzentgelte. Das E-Auto lädt zwischen 23 und 5 Uhr mit günstigen Preisen (durchschnittlich 20 Cent), benötigt etwa 3.000 kWh pro Jahr. Die Wärmepumpe ist nachts aktiv für Grundwärmebedarf, pausiert zwischen 18 und 21 Uhr (teure Zeit). Der Rest-Netzbezug von 6.250 kWh erfolgt zu durchschnittlich 27 Cent statt 35 Cent. Die kombinierte Ersparnis durch Eigenverbrauch (1.680 Euro) und Tarifoptimierung (500 Euro) beträgt etwa 2.180 Euro jährlich gegenüber einem Haushalt ohne Lastmanagement bei sonst gleichen Komponenten.

Herausforderungen und Grenzen des Lastmanagements

Lastmanagement ist keine Zauberformel, sondern unterliegt physikalischen und praktischen Grenzen. Die zentrale Einschränkung ist die absolute Lastgrenze: Ein Haushalt kann seinen Verbrauch nicht beliebig verschieben, wenn alle Geräte gleichzeitig benötigt werden. An einem Winterabend mit -10°C Außentemperatur kann die Wärmepumpe nicht stundenlang pausieren, auch wenn der Strompreis hoch ist. Das E-Auto, das morgen für eine 400-km-Fahrt benötigt wird, muss vollgeladen werden, selbst wenn nur teure Stunden verfügbar sind.

Prognose-Unsicherheiten beeinflussen die Optimierung. Wettervorhersagen für die PV-Erzeugung sind 12-24 Stunden im Voraus recht genau, können aber bei wechselhafter Witterung um 30-50 Prozent abweichen. Plant das HEMS mit 30 kWh solarer Erzeugung und der Tag wird bewölkt mit nur 15 kWh, muss die Strategie in Echtzeit angepasst werden. Moderne Machine-Learning-Modelle verbessern die Prognosegenauigkeit, erreichen aber keine hundertprozentige Sicherheit.

Nutzerkomfort darf nicht zu stark beeinträchtigt werden. Ein HEMS, das die Raumtemperatur nachts auf 16°C absinken lässt, um Stromkosten zu sparen, wird vom Nutzer deaktiviert. Das gleiche gilt für kaltes Wasser beim Duschen oder ein nur halb geladenes E-Auto am Morgen. Erfolgreiche Lastmanagement-Systeme arbeiten mit großzügigen Sicherheitspuffern: Das E-Auto wird mit 95 Prozent statt 100 Prozent als vollgeladen betrachtet, die Raumtemperatur nicht unter 20°C gesenkt, Warmwasser immer mit mindestens 45°C bereitgestellt.

Die Komplexität der Optimierung steigt exponentiell mit der Anzahl steuerbarer Geräte. Ein System mit Wärmepumpe, zwei E-Autos, Batteriespeicher, Wallbox und zehn weiteren steuerbaren Verbrauchern hat Millionen möglicher Steuerungskombinationen pro Tag. Optimierungsalgorithmen müssen Kompromisse zwischen Rechenzeit und Optimalität eingehen. Praktische Systeme nutzen heuristische Ansätze: Regel-basierte Steuerung für Standard-Situationen, komplexe Optimierung nur bei kritischen Konstellationen.

Kommunikationsprobleme können die Steuerung behindern. WLAN-Ausfälle, veraltete Gerätefirmware oder inkompatible Protokolle führen dazu, dass das HEMS einzelne Verbraucher nicht erreicht. Robuste Systeme arbeiten mit Offline-Fallback-Strategien: Wenn die Wallbox nicht antwortet, wird sie als potenzielle Maximallast mit 11 kW in der Planung berücksichtigt.

Die Lösung liegt in adaptiven, lernenden Systemen mit Nutzer-Feedback. Moderne HEMS lernen aus Fehlern: Hat das System Sie dreimal nachts geweckt, weil das E-Auto nicht rechtzeitig fertig war, erhöht es künftig den Sicherheitspuffer. Regelmäßiges Feedback über Einsparungen motiviert Sie, kleinere Komforteinbußen zu akzeptieren. Dashboard-Visualisierungen zeigen, warum bestimmte Entscheidungen getroffen wurden – Transparenz schafft Akzeptanz.

Fazit: Lastmanagement rechnet sich

Lastmanagement ist mehr als nur Stromsparen – es ist die gezielte Orchestrierung aller Energieflüsse im Haushalt. Peak Shaving und Load Shifting arbeiten Hand in Hand, um Ihre Stromkosten zu minimieren und gleichzeitig das Stromnetz zu entlasten. Die Kombination aus 15-Minuten-Optimierung, PV-Eigenverbrauch und dynamischen Tarifen ermöglicht Einsparungen von 15 bis 35 Prozent auf die Gesamtstromrechnung.

Die typische Amortisationszeit für ein HEMS liegt bei Haushalten mit mehreren steuerbaren Verbrauchern unter zwei Jahren. Bei einem Vierpersonenhaushalt mit PV-Anlage, Wärmepumpe und Elektrofahrzeug sind jährliche Einsparungen von 800 bis 1.500 Euro realistisch. Mit den ab 2025 eingeführten zeitvariablen Netzentgelten und der zunehmenden Verbreitung dynamischer Stromtarife wird gezieltes Lastmanagement zum Standard.

Die Zukunft bringt noch präzisere Optimierung. KI-gestützte Prognosen, Vehicle-to-Grid-Integration und die Teilnahme an Regelenergiemärkten erweitern die Möglichkeiten weiter. Was heute noch optional ist, wird morgen zur Notwendigkeit – denn nur mit gezieltem Lastmanagement lassen sich die hohen Leistungsanforderungen elektrifizierter Haushalte mit vertretbaren Kosten und stabilen Netzen vereinbaren.

Sie möchten Lastmanagement in Ihrem Haushalt umsetzen und Ihre Stromkosten senken? Auf dezentralo.de finden Sie qualifizierte Fachbetriebe, die HEMS-Systeme installieren und auf Ihre individuellen Verbrauchsmuster abstimmen. Lassen Sie sich beraten, welche Lastmanagement-Strategie für Ihren Haushaltstyp optimal ist.

Häufig gestellte Fragen

Peak Shaving reduziert die maximale Leistungsaufnahme aus dem Netz, um Lastspitzen zu vermeiden und Netzentgelte zu senken. Das HEMS drosselt Verbraucher oder schaltet Batteriespeicher zu, sobald eine definierte Leistungsgrenze erreicht wird.

Load Shifting verschiebt den Stromverbrauch zeitlich in günstigere Stunden – etwa in Zeiten mit niedrigen Börsenpreisen, hoher PV-Erzeugung oder geringen Netzentgelten. Beide Strategien ergänzen sich: Peak Shaving verhindert teure Spitzen, Load Shifting minimiert die Energiekosten insgesamt.

Die Einsparungen hängen von Ihrer Haushaltskonfiguration ab. Haushalte mit PV-Anlage, Wärmepumpe und E-Auto können durch Lastmanagement 15 bis 35 Prozent der Stromkosten einsparen – das entspricht 700 bis 1.500 Euro jährlich.

Selbst ohne PV-Anlage sind bei dynamischen Tarifen Einsparungen von 300 bis 400 Euro pro Jahr realistisch. Mit den ab 2025 geltenden zeitvariablen Netzentgelten steigen die Einsparpotenziale weiter, da Verbrauch in teure Zeitfenster vermieden wird.

Ein HEMS steuert primär energieintensive und zeitlich flexible Verbraucher: Wallboxen für E-Autos, Wärmepumpen, Batteriespeicher, Warmwasserspeicher sowie Haushaltsgeräte wie Waschmaschine, Trockner und Geschirrspüler.

Die Steuerung erfolgt über standardisierte Schnittstellen wie OCPP, Modbus, EEBUS oder SG-Ready. Auch smarte Steckdosen ermöglichen die Integration älterer Geräte. Grundlast-Verbraucher wie Kühlschränke oder Beleuchtung werden nicht gesteuert, sondern als feste Größe eingeplant.

Netzbetreiber berechnen Netzentgelte auf Basis der durchschnittlichen Leistung pro 15-Minuten-Intervall. Ein HEMS nutzt dieses Prinzip gezielt aus: Statt die gesamte Viertelstunde einen Verbraucher zu drosseln, verteilt es die Last geschickt innerhalb des Zeitfensters.

So kann beispielsweise die Wallbox in den ersten 8 Minuten mit voller Leistung laden und dann pausieren – der Durchschnittswert bleibt unter der kritischen Grenze. Diese Strategie ermöglicht Komfort bei minimalen Netzentgelten und ist manuell nicht umsetzbar.

Ja, auch ohne eigene Stromerzeugung profitieren Sie von Lastmanagement. Mit dynamischen Stromtarifen können Sie Ihren Verbrauch in günstige Preisstunden verschieben – etwa das E-Auto nachts laden oder die Waschmaschine bei niedrigen Börsenpreisen starten.

Zusätzlich helfen die ab 2025 geltenden zeitvariablen Netzentgelte: Wer seinen Verbrauch aus den teuren Abendstunden in günstigere Nachtzeiten verschiebt, spart 15 bis 20 Prozent der Netzentgelte. Auch ohne PV sind so 300 bis 400 Euro Jahresersparnis realistisch.

Redakteur dezentralo Martin Pierags

Redakteur: Martin Pierags

Gründer dezentralo

Über Martin Pierags

Martin Pierags ist Gründer von dezentralo und überzeugt: Die Energiewende braucht dezentrale Handwerksbetriebe, keine Plattform-Monopole. Mit dezentralo schafft er ein Verzeichnis, das Installateure unabhängig macht und dort sichtbar, wo Kunden heute entscheiden – in KI-Antworten, bei Google und in ihrer Region.

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